Call-to-Action
Auch: CTA, Handlungsaufforderung
Die klare Aufforderung in einer Anzeige oder auf einer Seite, was der Betrachter tun soll. Klassische CTAs: „Jetzt anfragen", „Probetraining buchen", „Termin vereinbaren".
Marketing-Glossar · 35 Begriffe
ROAS, CPA, Hook, Funnel — was bedeutet das alles? Hier erklärt für Geschäftsführer, Marketing-Verantwortliche und Quereinsteiger im Mittelstand.
Auch: CTA, Handlungsaufforderung
Die klare Aufforderung in einer Anzeige oder auf einer Seite, was der Betrachter tun soll. Klassische CTAs: „Jetzt anfragen", „Probetraining buchen", „Termin vereinbaren".
Auch: Aufhänger, Headline
Die ersten 1-2 Sekunden einer Werbeanzeige — meist die Überschrift oder der erste Satz. Entscheidet zu 80 % über den Erfolg der gesamten Anzeige, weil hier die Aufmerksamkeit gefangen werden muss.
Beispiel
„Wohnung in Wellingsbüttel verkaufen?" ist ein Hook für Verkäufer-Akquise im Maklergeschäft.
Auch: Lookalike, Statistische Zwillinge
Eine Zielgruppe, die der Algorithmus aus eurer Bestandskunden-Liste erzeugt — Menschen mit ähnlichen Merkmalen wie eure Käufer. Oft die effizienteste Anzeigen-Zielgruppe.
Auch: Zielgruppen-Auswahl
Die Auswahl der Menschen, denen eine Anzeige gezeigt wird. Kann auf Demografie (Alter, Beruf), Geografie (PLZ, Radius), Interessen oder Verhalten basieren.
Beispiel
Targeting auf Eigentümer 40-70 in Hamburg-Wandsbek für Verkäufer-Akquise.
Auch: Headline, Anzeigentitel
Der zentrale Text einer Werbeanzeige. 5-8 Wörter genügen meistens. Sollte einen Pain-Point oder eine Sehnsucht ansprechen.
Auch: Anzeige, Ad
Eine bezahlte Botschaft auf einer Plattform wie Facebook, Instagram oder Google. Besteht meist aus Bild oder Video, Überschrift, Text und einem Button (Call-to-Action). Wird an eine vorher definierte Zielgruppe ausgespielt.
Beispiel
Eine Tischlerei zeigt Eigenheim-Besitzern im 30-km-Radius eine Anzeige für individuelle Einbauschränke.
Auch: Konversionsrate
Anteil der Klicker, die eine gewünschte Aktion ausführen (Anmeldung, Kauf, Anfrage). 3-10 % sind gute Werte für Lead-Funnel im Mittelstand.
Auch: Cost per Action, Cost per Acquisition, Akquisekosten
Kosten pro Aktion — wie viel ihr ausgebt um eine Anfrage, einen Lead oder einen Kauf zu generieren. Maßstab für die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit einer Kampagne.
Beispiel
200 € pro qualifiziertem Erstgespräch im Coaching — bei 2.500 € Paketpreis lohnt sich das.
Auch: Cost per Click, Klickkosten
Kosten pro Klick auf eine Anzeige. Schwankt nach Plattform und Branche stark: 0,30 € für lokale Handwerks-Werbung, 4-8 € für hart umkämpfte B2B-Keywords.
Auch: Cost per Mille, Tausender-Kontakt-Preis
Kosten pro 1.000 Anzeigen-Einblendungen. Misst Reichweite, nicht Leistung. Wichtig für Awareness-Kampagnen.
Auch: Click-Through-Rate, Klickrate
Anteil der Menschen, die nach dem Sehen einer Anzeige klicken. Branche-Ø liegt zwischen 0,8 % und 2,5 %. Niedrige CTR signalisiert: Hook oder Zielgruppe stimmen nicht.
Auch: Einblendung, Sichtkontakt
Eine einzelne Anzeigeneinblendung. Ein Mensch kann mehrere Impressions pro Tag erzeugen (Frequency).
Auch: Return on Ad Spend
Verhältnis von Umsatz zu Werbekosten. ROAS 4× heißt: für jeden Euro Werbung kamen 4 Euro Umsatz zurück. Wichtigste Kennzahl im Performance-Marketing.
Beispiel
1.000 € Werbebudget, 4.500 € Umsatz aus der Kampagne = ROAS 4,5×.
Auch: Bekanntheit, Top of Funnel
Die Phase, in der jemand zum ersten Mal von eurer Marke hört. Ziel: Wahrgenommen werden, nicht direkt verkaufen. Wichtig für langfristige Markenbildung.
Auch: Verkaufstrichter, Marketing-Funnel
Der Weg eines Interessenten von der ersten Wahrnehmung (Awareness) bis zum Kauf (Conversion). Stufen oben sind groß und unspezifisch, unten klein und entscheidungsbereit.
Auch: Zielseite
Eine fokussierte Webseite mit nur einem Ziel: den Besucher zu einer Aktion zu bewegen. Typisch: Anmeldung, Anfrage, Probetraining-Buchung.
Auch: Interessent, Anfrage
Ein Kontakt, der Interesse signalisiert hat — meist durch Ausfüllen eines Formulars, Anruf oder Mail. Qualifizierte Leads passen zur Zielgruppe und haben Kaufabsicht.
Auch: Buyer-Persona, Zielgruppen-Profil
Eine fiktive Person, die euren typischen Kunden repräsentiert. Hilft beim Schreiben relevanter Anzeigen und beim Targeting. Beispiel: „Markus, 48, Tischlerei-Inhaber, sucht Geselle".
Auch: Remarketing
Anzeigen, die nur Menschen sehen, die schon einmal mit eurer Marke interagiert haben — z.B. die Website besucht aber nicht gekauft haben. Sehr effizient, weil die Zielgruppe vorgewärmt ist.
Auch: AdWords, Suchwerbung
Bezahlte Suchergebnisse auf Google. Werden über Keyword-Auktionen vergeben. Stark für Akut-Bedarfsdeckung (z.B. „Notdienst Klempner Hamburg").
Werbeanzeigen auf LinkedIn — teuer, aber präzises B2B-Targeting auf Branche, Position und Firmengröße. Sinnvoll vor allem für Hochpreis-Verkäufe.
Auch: Facebook Ads, Instagram Ads
Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram, gesteuert über den Meta Werbeanzeigenmanager. Stärkste Plattform für lokale KMU- und B2C-Akquise im DACH-Raum.
Auch: Meta Pixel, Tracking-Pixel
Ein kleines Code-Snippet, das ihr auf eurer Webseite einbaut. Es meldet Besucher-Aktionen an die Plattform und ermöglicht so Retargeting und Conversion-Tracking.
Auch: Auftragsverarbeitungsvertrag
Vertrag zwischen euch (Verantwortlicher) und einem Dienstleister (z.B. Cloud-Anbieter), der personenbezogene Daten in eurem Auftrag verarbeitet. DSGVO-Pflicht.
Verfahren zur Einwilligung in Newsletter oder Datennutzung: nach der Anmeldung wird per E-Mail eine Bestätigung verlangt. In Deutschland gesetzlich Pflicht für Newsletter (UWG).
Auch: GDPR, Datenschutz-Grundverordnung
EU-weite Verordnung zum Datenschutz. Regelt, wie personenbezogene Daten verarbeitet werden dürfen. Verstöße sind teuer (bis 20 Mio € oder 4 % Konzernumsatz).
Auch: Heilmittelwerbegesetz
Reguliert Werbung für Medikamente und ärztliche Leistungen. Verboten: Heilversprechen, vergleichende Werbung gegen Kollegen, Vorher-Nachher bei invasiven Eingriffen.
Auch: Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb
Deutsches Gesetz, das Werbung reguliert. Wichtig: vergleichende Werbung muss sachlich sein (§ 6), irreführende Aussagen sind verboten (§ 5).
Auch: Applicant Tracking System, Bewerber-Verwaltung
Software zur Verwaltung von Bewerbungen. Gängige Systeme: Personio, BambooHR, Greenhouse. Sammelt Bewerber-Daten, automatisiert Status-Mails, integriert mit Kalendern.
Auch: Arbeitgebermarke
Wie ihr als Arbeitgeber wahrgenommen werdet. Gute Employer Brand spart Recruiting-Kosten, weil Bewerber von sich aus kommen statt teuer angeworben werden zu müssen.
Auch: Recruiting-Anzeigen
Mitarbeitersuche über bezahlte Anzeigen auf Facebook, Instagram, TikTok oder LinkedIn — statt klassischer Anzeigenportale. Erreicht auch passive Kandidaten und ist oft 3-5× günstiger pro qualifizierter Bewerbung.
Auch: Markenstimme, Tonalität
Der charakteristische Sprachstil eurer Marke — locker oder formell, witzig oder sachlich, du oder Sie. Bleibt konsistent über alle Anzeigen, Mails und Texte.
Auch: Brand-Identity, Markenidentität
Sammlung aller Designelemente eurer Marke: Farben, Schriften, Logo, Bildsprache, Tonalität. Sorgt für Wiedererkennbarkeit über alle Kanäle.
Wie ihr im Kopf des Kunden im Vergleich zu Wettbewerbern abgespeichert seid. Klare Positionierung: spezifisch, einprägsam, abgrenzend.
Auch: Unique Selling Proposition, Alleinstellungsmerkmal
Das eine Versprechen, das nur ihr halten könnt — und das ein Kunde sich merkt. Ohne klares USP ist Werbung Verschwendung.
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